Gästebuch 2019
Gästebuch 2018














In eigener Sache!
Ich bin in einem Alter, in dem man schon das Ende bedenkt... Dann überlege ich oft, was einmal aus meiner Website werden soll! Weil niemand diese Arbeit fortsetzen und auch niemand die Gebühren für die Veröffentlichung tragen wird, verschwindet sie eines Tages unwiederbringlich aus dem Internet. Deshalb kam mir die Idee, den wirklich Interessierten auf Wunsch eine DVD mit der Website anzubieten. Kostenlos für alle, die meine Arbeit durch Spenden unterstützt haben. Für alle anderen nach Überweisung von 30 €. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Hoffen wir, dass ich noch lange Lust und Energie habe, an diesem Projekt zu arbeiten. Heidi T.

Schreiben Sie mir, wenn Sie an diesem Internet-Projekt mitwirken möchten. Dazu gehören Bilder, Dokumente, Erinnerungen oder wenigstens die Erlaubnis, interessante Aspekte Ihres Schreibens hier öffentlich zu machen.
Auf dieser Zusammenarbeit beruht meine Website. Heidi T.


Name, Datum E-Mail senden an Heidi T. = webmaster@lueben-damals.de
Oliver Scholz,
21.6.2019
Liebe Heidi T., ich erforsche zur Zeit die Herkunft meiner Großmutter, Erna Vogelweider. Ihre Eltern Paul und Frieda Vogelweider wohnten in Lüben, Liegnitzer Str. 12, gegenüber dem Gasthof "Stadt Liegnitz" neben der Shell Tankstelle. Zwei ihrer Söhne, Gerhard und Artur, sind 1941/42 gefallen (Simferopol und Kamenka). Meine Großmutter Erna Vogelweider ist dann Ende Januar 1945 auch auf die Flucht gegangen mit ihren Eltern, verbliebenen Geschwistern und ihren zwei kleinen Kindern. Am 13. Februar kam die Familie in Dresden an wie so viele aus Schlesien Geflüchtete, an dem Tag, an dem Dresden bombardiert werden sollte! Seitdem sind die beiden Schwestern meiner Großmutter vermisst. Eine davon war die Verlobte meines Großvaters, der schwer verwundet worden war. Die Familie schlug sich weiter durch bis Görlitz bzw. Nähe Jena. Meine Urgroßmutter hat dann mit dem kleinen Helmut (ihrem Jüngsten) dort noch viele Jahre gelebt. Meine Großmutter ist nach Kriegsende zu meinem späteren Großvater gereist, um ihm persönlich die traurige Nachricht zu überbringen, dass seine Verlobte, ihre Schwester, im Feuersturm von Dresden vermutlich ums Leben gekommen war. Auch Erna ist vor einigen Jahren verstorben. Eigentümlicherweise wie ihre Schwestern am 14. Februar... Daher kann ich sie nicht mehr fragen, aber sie hat zeit ihres Lebens liebevoll von ihrem Lüben erzählt... Leider steht die Gegend um die Liegnitzer Str. 12 nicht mehr, und ausgerechnet von der 12 gibt es keine Fotos.
Viele Grüße Oliver Scholz
Manche Post bewegt mich besonders. Diese hier, weil meine Mutter mit Erna Vogelweider gemeinsam die Volksschule besuchte und es davon Fotos gibt! Ich sende Ihnen das Material sowie drei Anzeigen aus dem Lübener Heimatblatt von 1965 und 1989 über Paul, Frieda und Erna Vogelweider. Auch habe ich aufgrund Ihrer Frage noch einmal sehr gründlich die Nr. 12 der Liegnitzer Straße gesucht - und GEFUNDEN! Bitte lesen Sie dort meine Informationen! Heidi T.
Annekatrin Klassen,
19.6.2019
Hallo Heidi, ich habe vor einigen Tagen Ihre Webseite entdeckt und bin ganz begeistert. Erst seit kurzer Zeit versuche ich einige Informationen über meine Urgroßeltern zu erfahren und weiß, dass mein Urgroßvater aus Thiemendorf stammt. Ihre Webseite bietet für jemanden, der noch nie von diesem Ort und dem Kreis Lüben gehört hat, einen wunderbaren Einblick in diese Gegend. Ich lerne die Orte kennen und finde auch verschiedene Hinweise auf das Leben der Menschen dort. Sie haben das wirklich wunderbar gestaltet. Wenn ich sehe, wie lange eine kleine Recherche dauert, kann ich nur ein großes Dankeschön für diese umfangreiche Arbeit und Mühe ausdrücken.
Ich frage mich, ob es Ihnen möglich ist, etwas über meinen Urgroßvater Hermann Reiche, geb. am 2. Mai 1876 in Thiemendorf zu erfahren? Ich weiß, dass er evangelisch, Rangiermeister, irgendwann nach Posen gezogen ist und später in Berlin gelebt hat. Vielleicht kennen Sie jemanden, der behilflich sein kann? Eine Hilfe könnten auch die evangelischen Kirchenbücher von Thiemendorf sein, wenn sie noch existieren. Wissen Sie etwas darüber?
Ich würde mich sehr freuen, von Ihnen zu hören, und danke Ihnen sehr, dass Sie mir den Ort meiner Vorfahren nähergebracht haben. Viele Grüße Annekatrin Klassen
Den Nachfahren die Herkunftsorte ihrer Familien nahezubringen, darin besteht tatsächlich der Sinn meiner Website. Genealogische Forschungen muss jeder selbst anstellen! Das kann nicht meine Aufgabe sein. Viel Erfolg beim Forschen wünscht Ihnen Heidi T.
Sonja Sabell,
15.6.2019
Ich bin bei meiner Recherche zum Herkunftsort meiner Großmutter auf Ihre Website gestoßen und total begeistert von den ganzen Informationen, die ich hier finde. Ich wohne mittlerweile in England und mache demnächst eine Europatour mit meiner Familie und möchte gern Brauchitschdorf, den Geburtsort meiner Oma Anna, besuchen. Ich hatte zu meiner Oma immer ein sehr enges Verhältnis und weiß dennoch leider viel zu wenig über ihre Vergangenheit. Alles, was ich noch nachträglich erfahren kann, bedeutet mir unendlich viel! Meine Oma hat über die gröberen Ereignisse und Daten zwar manchmal gesprochen, aber ein konkretes Bild habe ich nicht, Details wurden leider (wahrscheinlich aufgrund des Kriegstraumas) nicht erzählt. Meine Oma ist mittlerweile leider verstorben, so dass ich sie nicht mehr fragen kann.
Haben Sie zufälligerweise weitere Unterlagen zu damaligen Bewohnern des Kreises Lüben? Meine Oma wurde 1920 als Anna Lange geboren. Sie war das uneheliche Kind der Wäscherin Martha Lange, die nach ihrer Eheschließung Eckert hieß. Martha hat damals auf dem Gutshof in Brauchitschdorf gearbeitet. Neben Anna hatte sie die Kinder Willi Lange (* 1918), Erwin Eckert (* 1922/1923) und Erika Eckert (* 1928). Willi und Erwin sind im Krieg gefallen. Die Flucht hat meine Oma Anna Lange schließlich nach Stade geführt. Meine Oma hieß nach ihrer Verheiratung Kolditz. Leider finde ich keinen einzigen Namen meiner Vorfahren auf Ihrer Website.
Im Grunde genommen ist das alles, was ich weiß. Das ist leider nicht viel und es ist echt traurig, dass alles verloren gegangen ist und ich keine Möglichkeit habe, etwas weiteres über meine Familie herauszufinden. Ich bin daher total begeistert, dass ich Ihre Website gefunden habe! Sie haben sich so viel Arbeit gemacht, das ist unglaublich toll! Vielen vielen Dank, dass Sie diese ganzen Informationen über Brauchitschdorf, den Kreis Lüben etc. online gestellt haben! Denken Sie, es ist möglich, irgendein Dokument von damals zu bekommen, in dem ich den Namen meiner Oma oder der anderen Verwandten sehen kann? Es wäre so toll, irgendein Zeitzeugnis zu sehen über Anna Lange, Willi Lange, Erwin und Erika Eckert oder aber über meine Urgroßmutter Martha und ihren Mann Paul Eckert. Wir haben keinerlei Fotos oder Schulzeugnisse, Urkunden etc. Es ist einfach gar nichts mehr da, was mich wirklich traurig macht. Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie mir eventuell helfen wollen!! Viele Grüße aus London! Sonja Sabell
Es ist wirklich ungewöhnlich, dass ich in meinen Unterlagen nicht einen einzigen Namen dieser Familie finden kann. Wenn Sie Lange und Eckert aus Brauchitschdorf kennen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Heidi T.
Zuzana Reed,
12.6.2019
Hello, my name is Zuzana Reed. I live in London now, but my great great great grandfather was Otto von Biess who we believe was related to the castle Stiftsschloss in one of your pictures. He went to Hungary as a Prussian ambassador and married a Hungarian lady late in life around 1870-1880. They had one son Elemer von Biess. He had two children, his daughter Isabella von Biess was my grandmother.
We are trying to find out more about the family. All we have is an old picture of the castle and some of his personal possessions. I would really appreciate if you could get in contact with me or send me a contact for a historian in Lüben who could help us find out more about the Biess family.
I look forward to hear from you. Kind regards Zuzana
Wenn Sie auf meiner Startseite in das Google-Suchfeld den Namen Biess eingeben, erhalten Sie eine ganze Reihe von Einzelseiten mit Hinweisen auf Angehörige der Familie Biess in Lüben. Recherchen über einzelne Familienmitglieder müssen Sie allerdings selbst anstellen. Mit viel Glück finden wir über diesen Gästebuch-Eintrag entfernte Verwandte! Heidi T.
Stefanie Lemmrich,
10.6.2019
Hallo Heidi T., ich habe Ihre Seiten aufmerksam gelesen und konnte so umfangereiche Informationen erhalten, die mir sonst verwehrt geblieben wären. Aus sehr persönlichen Gründen bin ich überaus interessiert an der Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt Lüben in den Jahren 1933-1945. (Aufgrund der Vorkommnisse um die T4-Aktion und des Gesetzes §42 StGB lässt sich der Zeitraum auf 1939-1945 eingrenzen).
Mein Urgroßveter wurde zur Jahrhundertwende in Breslau geboren. Aufgrund seiner Widerstandstätigkeiten in der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) wurde er 1933 verhaftet und 1934 zu einer Haftstrafe verurteilt, aus der er 1934/35 zwischenzeitlich entlassen worden sein muss. 1935 wurde er „wegen provozierendem Verhalten bei der Beisetzung des SAP-Führers Dr. Eckstein“ erneut verhaftet.
Aus einem Archiveintrag, einer Zeugenaussage, geht hervor, dass er aufgrund der im Verhör erlittenen Kopfverletzungen mehrfach operiert und "in eine Anstalt überführt werden musste, aus der er niemals zurückkehrte“. Welche Anstalt das war, ist unbekannt. Es gibt allerdings einen Hinweis vom Standesamt Potsdam, dem Sterbeort seiner Ehefrau, der lautet: "gestorben 01.01.1945, Lüben“.
Da meine Anfragen an das Standesamt Lüben (Lubin) ohne Erfolg blieben, erhoffe ich mir Hilfestellung von Ihnen, wo ich weiteres Archivmaterial zu einem möglichen Anstaltsaufenthalt oder einen Sterbeeintrag finden kann. Jegliche, noch so triviale Hinweise, sind willkommen. Der Gasteintrag von Thomas Finkler zum Schicksal des Reinhold Becker ist ebenfalls relevant. Könnten Sie den Kontakt zu ihm herstellen? Scheinbar ist ja der Standesamt-Eintrag, auf den er sich bezieht, im Standesamt Lüben nicht archiviert? Soweit erstmal vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Stefanie Lemmrich
Es tut mir leid, dass ich Ihnen dazu nicht mehr sagen kann, als ich auf der Seite über die Lübener "Heilanstalt" gesagt habe. Auch ich habe keine guten Erfahrungen mit Anfragen an die Stadtverwaltung Lubin. Ich bin allerdings der Meinung, dass Dokumente der ehemaligen deutschen Bewohner von Lüben in Legnica gelagert werden. Bitte recherchieren Sie dort und hinterlassen Sie hier eine Information für andere Forscher. Mit freundlichen Grüßen Heidi T.
Andrea Radtke,
17.5.2019
Einen wunderschönen guten Abend, Frau T., haben Sie vielen Dank für die DVD mit den Raudtener Rundbriefen. Ich habe sie bisher nur überflogen um die Namen zu finden, die ich suche. Die Angaben über die Rosseck´s habe ich gefunden und bleibe weiterhin am Ball. Wenn ich auf Ihrer Website stöbere, vergehen mitunter Stunden... Viele Grüße sendet Ihnen Andrea Radtke
Werner Merz,
16.5.2019
Seit 27.3. führe ich einen erstaunlich ergiebigen Mailwechsel mit Familie Merz. Von ihren Entdeckungen und Erkenntnissen über die Lübener Verwandtschaft profitieren wir alle!
Aus der letzten Mail:

Liebe Frau T., wir konnten bei der Auflösung der Wohnung von Frau Charlotte geb. Kirchner Erinnerungsstücke aus ihrer alten Heimat Lüben finden. Neben Fotos, die wir Ihnen schon übermittelt haben, entdeckten wir private Aufzeichnungen in einem Jahreskalender von Johanna Kirchner, der Mutter von Charlotte, die sie "Gedächtnisstärker" nannte, sowie einige Ansichtskarten aus Lüben. Zwei Fotos vom Kolonialwarenladen Willy Kirchners in der Liegnitzer Str. 32 sind besonders interessant.
Auf der Rückseite eines Familienfotos war vermerkt "Aufnahme von 1950. Zum Andenken an Eure Schwester & Schwägerin, Lüneburg d. 26.1.1953." Ohne einen Namen verstanden wir leider nicht, wer hier wessen Schwester und Schwägerin war. Allerdings beeindruckte der ältere Herr auf dem Foto durch seine imposante Erscheinung.
Irgendwann stießen wir auf Ihrer Website auf Konditorei u. Kaffee Alfred Neumann in Lüben. Wir waren sicher, dass der Konditor Alfred Neumann und der imposante Herr auf unserem Foto aus Lüneburg die gleiche Person waren!
Im zweiten Absatz des Beitrags wird dort seine Vermählung mit der Tochter des Bäckermeisters August Kirchner aus der Tiefen Straße im Jahre 1903 erwähnt. Damit schloss sich der Kreis! Endlich verstanden wir! Kolonialwarenhändler Willy Kirchner war ein Sohn des Bäckermeisters August Kirchner. Alfred Neumanns Ehefrau Marie war also dessen Schwester und Johannas Schwägerin! Johanna Kirchner vermerkte in ihren Aufzeichnungen: Am 25. August 1951 starb in Lüneburg Mariechen Neumann geb. Kirchner. Am 10. Mai 1954: Alfred Neumann in Lüneburg gestorben.
Wem diese Verwandtschaftsbeziehungen verworren erscheinen, der schaue sich die Sonderseiten Kirchner und Neumann an! Herzliche Grüße von Familie Merz
Sie haben recht! Eine Weile war ich überfordert. Aber allmählich begriff ich die Zusammenhänge.
Es war mir eine Freude, aus Ihrem Material die Einzelseiten über Willy Kirchner und Alfred Neumann zu gestalten! Herzlichen Dank für Ihre Informationen und Dokumente! Sollte jemand ein berechtigtes Interesse an beiden Familien haben, kann weiteres Material übermittelt werden. Herzlichst Heidi T.
Bernhard Schmidt,
15.5.2019
In der Anlage füge ich die Aufnahme eines Gullideckels (keine Schachtabdeckung) der Marienhütte Kotzenau bei. Gefunden am Wickinger-Ufer Berlin/Moabit am 13.5.2019. Den Deckel haben wir zufällig am Straßenrand entdeckt, obwohl wir als Berliner, die hier wohnen, fast täglich durch diese Straße laufen. Es waren dort wohl bisher immer Autos geparkt, so dass man diesen Deckel nie sehen konnte.
Wir sammeln, Fotos von Gullideckeln und Schachtabdeckungen. Dieser war uns noch unbekannt. Beim Recherchieren stießen wir auf Ihre Seite und sahen, dass Sie Deckel der Marienhütte Kotzenau abbilden. Vielleicht können Sie "unseren" Deckel auf Ihrer Seite verwenden. Übrigens gibt es eine recht umfangreiche Website gulliversum mit solchen Abdeckungen!
Mit freundlichen Grüßen Bernhard Schmidt
PS: Ihre Seite ist bewundernswert. Für einen Fremden liegt hier ein ganzes Leben vor. Einem eine Region zu präsentieren, von der wir in der Schule (Anfang der 1950er im ehemaligen amerikanischen Sektor von Berlin), außer einem Hinweis im Schulatlas nichts erfahren haben und, wie ich schon schrieb, gab es auch zu Hause keinen Bezug zu dieser schönen Gegend, da die Vorfahren "echter" Berliner aus Pommern kommen...
Herzlichen Dank! Es gibt also nichts, was nicht jemand sammelt! Es ist übrigens der erste Deckel aus dem heutigen Deutschland. Alle anderen wurden von Polen im ehemaligen Schlesien gefunden. Außerdem ist es der erste Gullideckel. Die übrigen waren Schachtabdeckungen. Herzlichen Dank! Heidi T.


Gerhard Müller
1930-2019

Der Mallmitzer Gerhard Müller, Ehemann, Vater und Großvater, hat uns am 27.4.2019 für immer verlassen. In tiefer Trauer: Seine Ehefrau, die Kinder und Enkelkinder. Wir sind glücklich, dass er im Sommer 2018 in geistiger Frische und körperlich noch gesund seine alte Heimat noch einmal sehen und seinen Nachfahren aus seinem Leben erzählen konnte. Sein Sohn schenkte ihm zu Weihnachten 2018 eine Familienchronik, die dazu beitragen wird, dass weder er noch sein Mallmitz vergessen wird!
Bernhard Andrusch,
17.4.2019
Liebe Frau T., mein Vater möchte Folgendes für die Seite über Mutter Placht aus Jakobsdorf beisteuern: Mutter Plachte lebte während seiner Kindheit in Jakobsdorf. Ihren Unterhalt verdiente sie sich wohl hauptsächlich durch den Verkauf von Eiern, die ihr ihre Hühner lieferten. Gesundheitlich muss es ihr sehr schlecht gegangen sein, weil sie nur sehr stark nach vorn gebückt laufen konnte. Sie zog einen Handwagen mit Eiern von Haus zu Haus und ging auch über Land.
Eines Tages geschah das Unglück: sie wurde vom Allgemeinarzt Dr. Artur Frank (er gehörte zu den wenigen Einwohnern, die schon ein Auto besaßen) auf der Landstraße angefahren. Man erzählte sich, sie habe gerufen: „Miene Eier, miene Eier! Aich bei taut!“ („Meine Eier, meine Eier! Ich bin tot!“)
Interessant für die Kinder war es auch, sie zu beobachten, wenn sie ihr „kleines Geschäft“ erledigen musste. Mein Vater sah, dass sie sich dann einfach in eine Hausecke hockte und die Röcke hob... Natürlich verbergen sich hinter solchen Episoden traurige Einzelschicksale, wo man die Armut buchstäblich spüren kann. Liebe Grüße Ihr Bernhard Andrusch
Annika Schäfer,
15.4.2019
Sehr geehrte Frau Heidi T., mein Name ist Annika Schäfer, ich wohne in in der Nähe von Magdeburg. Ich beschäftige mich schon seit mehreren Jahren mit der Ahnenforschung. Heute besuchte ich die 93jährige Cousine meiner bereits verstorbenen Oma. Sie ist als Schulmädchen auf dem Foto von 1935 abgebildet! Damals hieß sie Elli Bartsch. Ich zeigte ihr heute das Schulfoto aus Klein Gaffron. Und die Freude ihrerseits war natürlich riesengroß. Ich musste ihr auch gleich alle Namen vorlesen! An viele kann sie sich noch erinnern! Ich wollte meine Freude mit Ihnen teilen, und Ihnen danken, dass Sie so eine tolle Seite gemacht haben. Ganz liebe Grüße von Annika Schäfer
Bernd Krüger,
1.4.2019
Liebe Frau T., vor kurzem entdeckte ich bei einem Spaziergang in Swinemünde (Świnoujście) einen Kanaldeckel aus der Kotzenauer Marienhütte. Ich habe zwar kein spezielles Interesse für Kotzenau, habe aber einfach mal danach gegoogelt. So bin ich auf Ihre Seite mit den anderen Deckeln gestoßen. Würde mich freuen, wenn Sie das Foto verwenden können. Sind Deckel dieser Herkunft noch weit verbreitet? Beste Grüße Bernd Krüger
Vielen Dank! Es gibt natürlich keine Studie zu dieser Frage. Aber da ich in den letzten zehn Jahren mehrere Abbildungen erhielt, müssen diese formschönen Deckel ihre Funktion immer noch gut erfüllen! Heidi T.
Werner Merz,
27.3.2019
Sehr geehrte Frau T., ich habe vor einigen Jahren Ihre Website gefunden, weil in meiner Verwandtschaft auch eine Familie aus Lüben flüchten musste und ich Informationen über die Stadt suchte. Es handelt sich um die Familie von Willy Kirchner. Im Adressbuch von 1927 ist Willy Kirchner als Kolonialwarenhändler in der Liegnitzer Str. 32 aufgeführt. Er heiratete am 24.9.1928 Johanna geb. Schneider. Die beiden hatten eine Tochter Charlotte, die am 8.3.1930 geboren wurde. Sie verstarb vor wenigen Tagen eine Woche nach ihrem 89. Geburtstag. Meine Großmutter Helene Merz geb. Schneider und Johanna Kirchner waren Schwestern. Ich sende Ihnen ein Foto von Familie Kirchner, das im Juni 1940 aufgenommen wurde, ein Bild von Charlottes Volksschulklasse im Jahr 1937 sowie einige Personenstandsurkunden. Sie können alles bei Eignung für Ihre Website verwenden. Mit freundlichen Grüßen Werner Merz
Herzlichen Dank! Endlich kann der Lübener Kirchner gedacht werden! Heidi T.
Frank Mierzwiński,
11.3.2019
Hallo Heidi, das wird vermutlich dich und auch andere interessieren. Ein Buch von 1888 über die Herkunft und Bedeutung schlesischer Ortsnamen. Auf Seite 8 unten wird auch über die Herkunft des Namens Lubin/Lüben geschrieben. Das Buch liegt auf dem Server der Biblioteka Śląska Katowice. Gruß Frank Mierzwiński
Interessant! Das Buch zeigt vor allem die jahrhundertealten engen Beziehungen zwischen Slawen und Deutschen auf dem Gebiet von Schlesien. Danke, Frank! Heidi T.
Marketing-Team,
5.3.2019
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe gemerkt, dass die auf Ihrer Internetseite angebotenen Produkte ein großes Potential bei den Online-Verkäufen haben. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen einen ganz neuen Katalog anbieten, der über 1.400.000 Kontaktdaten von Inhabern der deutschen Firmen enthält. Mit freundlichen Grüßen Marketing-Team
Dümmer als die Polizei erlaubt! Die glauben tatsächlich, dass man auf den in der Mail enthaltenen Link klickt...
Anneliese Hartmann geb. Simon,
4.3.2019
Liebe Frau T., auf Ihrer Lübener Seite - übrigens ganz phanthastisch gemacht - existiert unter Erinnerungen an alte Lübener das Foto von Johanna Gregor (1865-1961). Sie war meine Großmutter. Sie hatte wohl wirklich 12 Kinder. Leider haben ihre Kinder in der Nachkriegszeit den Kontakt zueinander verloren. Ich bin inzwischen 87 Jahre alt und würde gern dazu beitragen, dass die Enkel der Johanna Gregor wieder Kontakt miteinander pflegen. Deshalb nenne ich hier einmal die Namen von Johannas Kindern, also meine Onkel und Tanten, an die ich mich erinnere. Es waren Hermann, Fritz und Paul Gregor, die Frauen waren alle geb. Gregor, hatten aber nach ihrer Heirat neue Namen: Bertha Sternberg, Anna Pieper, Frieda Hoffmann, Martha Kornaszewski und meine Mutter Emma Simon. Die Geschwister sind natürlich alle nicht mehr am Leben. Aber ihre Kinder sollen wissen, dass sie alle von Johanna Gregor abstammen. Ich würde mich freuen, wenn ich noch zu meinen Lebzeiten erfahre, dass sich die Enkel gefunden haben! Meine Schwester Else Musielak geb. Simon wird in diesem Jahr 100 Jahre! Vielleicht haben auch ihre Enkel Interesse an einem Familientreffen der Gregor-Nachkommen?! Wer hilft uns, Kontakt zu finden?
Mit freundlichen Grüßen Anneliese Hartmann geb. Simon
Karsten Fischer,
4.3.2019
Sehr geehrte Frau Heidi T., ich fand auf Ihrer Internetseite den Artikel über Dr. Oswald Baer, den "Riesengebirgs-Baer". Seine Frau Marie Fischer war eine Verwandte von mir. Dr. Baer hat im Jahre 1908 in einer Unterhaltungsbeilage der "Schlesischen Zeitung" einen Artikel "Aus alten Familienpapieren" veröffentlicht, der auf einer älteren Aufzeichnung eines meiner Fischer-Vorfahren basierte. Meine Recherche zu diesem Artikel in Zeitungsarchiven war ohne Ergebnis, er ist wohl verloren gegangen. Deshalb möchte ich Sie fragen, ob es einen Nachlass von Oswald Baer gibt, in Lüben, Hirschberg oder anderswo? Oder haben Sie einen Tipp, wen ich noch fragen könnte?
Mit freundlichen Grüßen Karsten Fischer
Leider weiß ich darüber nichts. Aber es gibt inzwischen mehrere Websites, die ihm gewidmet sind. Besonders aufschlussreich ist eine pdf-Datei von Ullrich Junker, veröffentlicht auf einer Seite aus Jelenia Gora, dem ehemaligen Hirschberg. Vielleicht kann er Ihre Frage beantworten. Mit freundlichen Grüßen Heidi T.
Marco Schwanitz,
20.2.2019
Sehr geehrte Frau T., zunächst einmal möchte ich Ihnen meinen größten Respekt für das Zusammentragen dieser umfangreichen Daten äußern. Ich bin bei der Recherche nach unseren Ahnen auf Ihre Website gestoßen. In der Auflistung der Einwohner Lübens befinden sich mehrere Schwanitz', darunter auch Emma und Willi Schwanitz. Sie sind meine Urgroßeltern. Außerdem existiert ein Bild der Volksschüler Lübens (Jahrgang 21/22, unterstes Bild) auf dem sich ein Herbert Schwanitz befindet. Er war mein Großonkel, der leider im Januar 1944 an der Ostfront gefallen ist. Leider kann ich ihn auf dem Foto nicht identifizieren. Meinem Vater gelingt es ebenso wenig. Wissen Sie, welcher der Jungen Herbert Schwanitz ist? Können Sie mir Hinweise und Tipps geben, wie ich noch mehr über die Familie Schwanitz in Lüben herausfinden kann? Auch ein Artur Schwanitz (Lehrer in der Volksschule Kaltwasser) ist uns nicht bekannt. Herzliche Grüße, Marco Schwanitz
Ich sende Ihnen gern alle Einträge im Lübener Heimatblatt über Schwanitz. Dort finden Sie einige wenige Informationen über die Familie. Mehr weiß ich nicht. Und die Namensliste zum Klassenfoto 1921/22 ist so unübersichtlich, dass höchstens Ihre Familie Herbert Schwanitz identifizieren könnte. Eine kleine Chance besteht vielleicht noch, wenn sich Besucher der Seite bei uns melden. Viel Glück! Vielleicht stellen Sie eines Tages hier eine Schwanitz-Seite vor! Herzlichst Heidi T.
Auf die Lübener ist Verlass! Schon am 7.3.2019 konnte ich Marco Schwanitz eine ausführliche Antwort einschließlich der Bitte um Weitergabe der Telefonnummer des Lübener Nachbarn der Familie Schwanitz übermitteln! Danke Hans Werner Jänsch! Heidi T.
Stanisław Mołodyński,
17.2.2019
Szanowna Pani Heidi ! Na wstępie chcę przeprosić, że piszę po polsku. Niestety, nie znam niemieckiego w wystarczającym stopniu. Moja rodzina w 1946 roku została przesiedlona z Gródka Jagiellońskiego (koło Lwowa - obecnie Ukraina) do Parchau Kreis Luben. Po wojnie większość mieszkańców Parchowa pochodziła właśnie z Gródka. Nasza rodzina zajęła dom nr. 97, w którym wcześniej był Gasthaus Julius Stempel. Ja miałem wtedy 5 lat. Nasza rodzina liczyła 8 osób. Mój ojciec był rolnikiem na 7 hektarach ziemi. W Parchowie chodziłem do szkoły podstawowej i do szkoły zawodowej w Kotzenau. Z Parchowa wyjechałem w 1959 roku, ale nadal mieszka tam moja siostra z rodziną. Od 1971 roku mieszkam w Legnicy, a obecnie będąc na emeryturze, napisałem historię mojej rodziny od 1800 r. Zbierając materiały do tej książki, znalazłem kilka pamiątek z Parchau z przed 1945 roku. Znalazłem też w internecie prowadzoną przez Panią stronę o Kreis Luben. Zapoznałem się nią z wielkim zainteresowaniem. Obecnie postanowiłem przesłać Pani skany odnalezionych zdjęć i dokumentów do ewentualnego wykorzystania: 1. Zdjęcie ze ślubu - prawdopodobnie Graefin Irmgard von Recke z Eugene von Vahlkampf (ostatni właściciele folwarku) 2. Ehrentafel - żołnierze z Parchau uczestnicy I wojny. (poz.1,2 orginały znajdują się w szkole w Parchowie) 3. Skany kopert i kart pocztowych 20 szt. Te dokumenty zostały znalezione na poddaszu w opuszczonym już pałacu rodu von Recke. Oryginały tych dokumentów posiada mój znajomy, mieszkajacy w Lubinie. 4 Zdjęcia tablic nagrobnych znajdujących się w kaplicy cmentarnej. Dotyczą chyba pochowanych tam członków rodów von Nostitz i von Kottwitz , wcześniejszych właścicieli folwarku. 5. Zdjęcie nagrobka Franz Wożniak. Jedyny ocalały nagrobek na cmentarzu w Parchowie z opisem w języku niemieckim, oraz kaplica grobowiec właścicieli folwarku. 6. Współczesne zdjęcie kościoła katolickiego, wybudowanego ze składek mieszkańców Parchowa około 1979 roku 7. Współczesne zdjęcie domu nr. 97 w którym zamieszkała moja rodzina w 1946 roku. 8. Nowe domy w Parchau, rejon Kleinseitevorweg. Gdyby ktoś z dawnych mieszkańców Parchau miał jakieś pytania dotyczące tej miejscowości, chętnie udzielę odpowiedzi. Pozdrawiam Panią i odwiedzających Pani Portal. Stanisław Mołodyński z Legnicy

Übersetzung mithilfe von Google:
Frau Heidi! Zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass ich auf Polnisch schreibe. Ich kenne das Deutsch leider nicht in ausreichendem Maße. Meine Familie wurde 1946 von Gródek Jagielloński (in der Nähe von Lwów - jetzt Ukraine) nach Parchau Kreis Lüben umgesiedelt. Nach dem Krieg stammte die Mehrheit der Einwohner von Parchów aus Gródek. Unsere Familie bezog Haus Nr. 97, in dem vorher das Gasthaus von Julius Strempel war. Ich war 5 Jahre alt. Unsere Familie bestand aus 8 Personen. Mein Vater war Bauer auf 7 Hektar Land. In Parchów besuchte ich die Grundschule und die Berufsschule in Kotzenau. Ich habe Parchów 1959 verlassen, meine Schwester und ihre Familie leben immer noch dort. Seit 1971 wohne ich in Legnica und jetzt, da ich im Ruhestand bin, schreibe ich über die Geschichte meiner Familie seit 1800. Ich sammelte Material für dieses Buch und fand auch einige Souvenirs aus dem Vorkriegs-Parchau. Ich habe auch Ihre Website über den Kreis Lüben gefunden. Ich habe sie mit großem Interesse kennengelernt. Nun habe ich mich entschlossen, Scans von den gefundenen Fotos und Dokumenten zur Ihrer möglichen Verwendung zu senden: 1. Ein Foto von der Hochzeit - wahrscheinlich Gräfin Irmgard von der Recke mit Eugen von Vahlkampf (den letzten Besitzern des Hofes) 2. Ehrentafel - Soldaten aus Parchau, Teilnehmer des Ersten Weltkriegs. Das Orginal befindet sich in der Schule in Parchów. 3. Scans von 20 Briefumschlägen und Postkarten aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Diese Dokumente wurden auf dem Dachboden des bereits verlassenen Schlosses der Familie von der Recke gefunden. 4. Fotos von Grabsteinen in der Friedhofskapelle. Vermutlich handelt es sich um die Grabsteine von Familienangehörigen der von Nostitz und von Kottwitz, den früheren Besitzern des Hofes. 5. Ein Foto des Grabsteins von Franz Wożniak (1916-1936). Der einzige erhaltene Grabstein auf dem Friedhof in Parchów mit einer Aufschrift in deutscher Sprache. 6. Ein aktuelles Foto einer katholischen Kirche, erbaut von den Einwohner von Parchów um 1979. 7. Aktuelles Foto des Hauses Nr. 97, in dem meine Familie 1946 lebte. 8. Neue Häuser in Parchau, im Kleinseitenvorwerk. Wenn einer der alten Einwohner von Parchau Fragen zu diesem Ort hat, würde ich gerne antworten. Ich grüße Sie und die Besucher Ihres Portals. Stanisław Mołodyński aus Legnica
Tausend Dank, lieber Stanisław Mołodyński! Ich habe einiges auf einer Extraseite veröffentlicht. Vielleicht ergänze ich das in den nächsten Tagen. Ich will versuchen, die alten Grabinschriften zu entziffern. Bestimmt freuen sich alte Parchauer oder die Nachfahren der Schlossbesitzer! Herzlichst Heidi T.
Frank Mierzwiński,
12.2.2019
Hallo Heidi, habe heute wieder mal Gelegenheit gehabt, auf deiner Seite zu stöbern und dabei ist mir aufgefallen, dass die jetzt ins 13. Jahr geht. Meinen allergrößten Respekt für so viel Engagement. Ich war dein dritter Eintrag im Gästebuch. Hast du das gewusst?
Von polnischer Seite werden deine Beiträge ja nach wie vor mit wachsender Begeisterung angenommen. Es ist interessant, wie sich die Betrachtung der Lubiner im Lauf der Zeit gewandelt hat. Nach der Wende gab es durchaus Menschen, die Angst hatten, die Stadt wieder zu verlieren. Die Vergangenheit beschränkte sich auf die Zeit, die sie selbst erlebt hatten, und es waren vielerorts noch Relikte, die an den Krieg erinnerten, vorhanden. Für die heutige junge Generation gibt es diesen Bruch, der durch den Krieg verursacht wurde, gar nicht. Die deutsche Geschichte ist kraft der Tatsache, dass diese Generation in Lubin geboren ist, automatisch auch die ihre. Das Böse, das früher die Nazis gepachtet hatten, ist jetzt auf die Kommunisten übergegangen, weil diese die schöne alte Stadt ohne Not zerstörten. In diesem Sinne wünsche ich dir weiter Gesundheit und Freude am Forschen über die Lübener und ihre Geschichte. Frank Mierzwiński
Am erstaunlichsten war für mich, dass sich - bis auf einen Franzosen - im ersten Jahr ausschließlich Polen für das alte Lüben interessiert haben! Das hat sich in der Zwischenzeit geändert. Besonders freut mich, dass es - zumindest bei öffentlichen Meinungsäußerungen - keine Ressentiments mehr zwischen unseren Völkern zu geben scheint. Dazu möchte ich auch in Zukunft beitragen.
Übrigens war dein Deutsch damals noch sehr begrenzt! Heute schreibst du ein perfektes Deutsch! Peinlich, dass ich in der langen Zeit nicht versucht habe, Polnisch zu lernen...
Auch dir alles Gute im Leben! Heidi T.
Hans-Joachim Wagner,
5.2.2019
Sehr geehrte Frau Heidi T., auf Ihrer Website Einwohner von Ossig fand ich ein Klassenfoto. Dort fragen Sie, ob jemand abgebildete Personen kennt. Ja, ich erkenne dort meine Mutter Elfriede Wagner geb. Müller! Sie steht in der zweiten Reihe von hinten (Nr. 17).
Meine Mutter lebte bis zu ihrer Flucht 1945 in Ossig. Ihre Eltern sind Gustav Müller, geb. 3.2.1887 in Dittersbach, und Berta geb. Kleinert, geb. am 17.9.1885 in Bielwiese. Der Vater meiner Mutter soll Straßenwärter in Ossig oder Lüben gewesen sein. Meine Mutter verstarb im Jahr 1986, ihre Mutter bereits im Jahr 1956.
Ein weiteres Foto vom Kirchenchor Ossig 1942 fiel mir auf. Links neben Chorleiter Lehrer Artur Blümel steht eine Frau namens Frieda Kleinert. Die Mutter meiner Mutter, Berta Müller, ist eine geborene Kleinert. Als das Foto entstand war sie 57 Jahre alt. Bei der Frieda Kleinert auf dem Foto könnte es sich um ihre Schwester handeln, da es vom Alter her passen würde. Weitere Angaben kann ich hierzu nicht machen.
Es würde mich freuen, wenn ich mit meinen Angaben Ihre wunderbare Webseite bereichern könnte. Vielleicht kann ich auch durch jemand anderen mehr über meine Familie mütterlicherseits erfahren.
Mit freundlichen Grüßen Hans-Joachim Wagner (Sohn von Elfriede Wagner, geborene Müller)
Vielen Dank für die Ergänzungen! Wenn Sie auch nur wenig Material über Ihre Mutter haben, finde ich die Seite für sie doch berührend! Mit freundlichen Grüßen Heidi T.
Jutta Kraft,
29.1.2019
Sehr geehrte, liebe Frau Heidi T., meine leider viel zu früh verstorbene Mutter Edith Gutsch stammte aus Seebnitz. Auf der Suche nach einem Bild des Ortes, vielleicht sogar mit ihrem Elternhaus, stieß ich auf Ihre Website. Ich bin tief gerührt, dort sogar Fotos aus der Kindheit meiner Mutter, ihres Bruders und ihrer beider Mutter, meiner Oma, sehen zu können. In unserem Besitz befindet sich durch die Flucht nichts dergleichen. Sehr gern würde ich Kontakt zu ehemaligen Seebnitzern aufnehmen, die sie damals gekannt haben. Mit Annemarie Busch geb. Keil war sie eng befreundet. Würden Sie mir helfen, mit ihr Kontakt aufzunehmen? Vielen Dank und freundliche Grüße von Jutta Kraft
Sehr gern würde ich... Aber dazu ist es leider zu spät. Vielleicht finden wir über diesen Gästebuch-Eintrag andere Seebnitzer, die Ihnen etwas erzählen können. Heidi T.
Dr. Christian Honey,
28.1.2019
Ich hatte Sie am 14.12.2018 über meine Forschungen zum Neurologen Josef Stern informiert. Inzwischen habe ich meinen ersten Artikel über ihn veröffentlicht. Danke für Ihre Unterstützung! Gerne würde ich bald einmal nach Rudna fahren. Für Unterstützung durch einen Dolmetscher wäre ich Ihnen dankbar. Schöne Grüße Dr. Christian Honey
Ich bin beeindruckt! Ein Dolmetscher wartet schon auf Terminabsprachen.
Mit freundlichen Grüßen Heidi T.
Adalbert Saurma,
27.1.2019
Liebe Frau T., in Österreich habe ich eine schöne Volltext-Suchmöglichkeit in digitalisierten Zeitungen entdeckt! Als Beispiel hänge ich einen ganz zufälligen Ausschnitt an. Dem Wiener Salonblatt geht es wie heute, etwa in der BUNTEN, nur um Reportagen (in Österreich nach 1918 auch um Nostalgie) aus adeligen "Kreisen". Allein schon das Blättern in dieser gehobenen Klatschzeitung macht Spaß.
Ich habe Ihre Mailadresse auf Ihrer Homepage nicht mehr gefunden (Impressum). Ist es Ihnen zu viel geworden? Herzliche Grüße! Adalbert Saurma
Danke für den Tipp! Meine Mailadresse finden Sie im Gästebuch! Und - Nein, es ist mir immer noch nicht zuviel geworden! Wie könnte es das bei so viel Unterstützung?! Mit freundlichen Grüßen H. T.
Hildegun Schütz,
21.1.2019
Liebe Frau T., ich melde mich heute bei Ihnen, weil ich auf der Suche nach meinen Vorfahren bin. Die Suche hat mich unter anderem nach Lüben geführt. Dabei bin ich auf Ihre sehr interessante Seite gestoßen. Leider habe ich nur wenige Informationen über meine Urgroßmutter. Sie hieß Emma Scholz und ist 1888 in Kniegnitz Krs. Lüben geboren. Sie war evangelisch und hat als Köchin in Lüben-Altstadt gearbeitet. Ihr Sohn (mein Großvater) Günther Scholz wurde 1920 dort geboren und in der evangelischen Kirche zu Altstadt getauft. Bis zuletzt verschwieg seine Mutter, wer sein Vater war.
Rätselhaft ist, dass Emma zusammen mit zwei Halbschwestern 1925/26 nach Geilenkirchen zog und dort auf Schloss Breill arbeitete. Dieses Schloss gehörte dem Grafen Caspar Franz von Failly-Goltstein(1894-1954), der 1922 in Breslau Charlotte von Wechmar (1892-1970) geheiratet hatte.
Und nun das größte Mysterium! Der Graf ließ in seinem Garten in Geilenkirchen für Emma und Günther ein Häuschen bauen! Das weckte in uns den Verdacht, dass er Günthers Vater gewesen sein könnte.
Wir sind für alle Hinweise dankbar. Vielleicht gibt es auch jemanden, der etwas über Karl und Bertha Scholz aus Kniegnitz weiß, vielleicht ist das Verwandtschaft? Ich schicke Ihnen die Abschrift des Taufscheins und den Auszug aus dem Taufregister von Günther und ein Foto von Emma. Haben Sie Informationen, die mir weiterhelfen können? Mit freundlichen Grüßen Hildegun Schütz
Was für eine spannende Familiengeschichte! Wenn aber die beiden Beteiligten nicht wollten, dass die Welt von ihrer Elternschaft erfährt, sollte vielleicht auch die Nachwelt das Geheimnis bewahren. Trotzdem... Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Familienforschung! Heidi T.
Bernhard Andrusch,
20.1.2019
Liebe Frau T., erst einmal herzlichen Dank für die Übersendung des Bildes. Ich werde es meinem Vater zeigen. Er ist zwar schon 96 Jahre alt, aber ich hoffe, dass er seinen Vater Hermann Andrusch wiedererkennt. Mir sind nur wenige Fotos meines Großvaters bekannt und ich glaube, Ähnlichkeiten zu erkennen. Ich würde es Ihnen mitteilen, wenn mein Vater seinen Vater zweifelsfrei identifizieren kann.
Mein Großvater war von etwa 1913 bis 1930/32 Obergärtner in der Gräflichen Gärtnerei Kotzenau. Damals wurden unter seiner Führung schon Zitrusfrüchte und Ananas kultiviert. Zur Zeit der Weltwirtschaftskrise wurde er gekündigt und die Familie zog aus der Gärtnerei in die Gartenstraße 1 von Kotzenau, wo der Dentist Justin Bieske seine Praxis hatte. Das Bild der Tochter Margarete Bieske zeigt sie in der Hauseingangstür Gartenstrasse 1. Rechts von der Eingangstür befand sich ein Laden, in dem meine Großmutter ein Blumengeschäft führte. 1930/32 zog die Familie dann nach Liegnitz.
Dokumente besitze ich leider nicht. Der Großvater verstarb noch vor Kriegsende. Die Großmutter hat mit ihrer Mutter den Weg von Liegnitz nach Görlitz zu Fuß zurücklegen müssen (mein Vater und seine Schwester waren in Gefangenschaft). Es galt eben, lebenswichtigere Dinge mitzunehmen als Dokumente.
Ihre Internetseite gefällt mir sehr. Mit freundlichen Grüßen Bernhard Andrusch
Ich freue mich, dass Sie einige Fotos gefunden und für eine Veröffentlichung bereitgestellt haben! Heidi T.
Enrico Lohse,
Januar 2019
9.1.2019, Hallo Frau T., zuallererst einmal ein gesundes neues Jahr und daran anschließend vielen vielen Dank für Ihre tolle Arbeit und diese schöne, umfangreiche und aufschlussreiche Webseite.
Als ich mir letztes Jahr vornahm, etwas mehr über meine Vorfahren zu erfahren und im Internet anfing zu suchen, landete ich ziemlich schnell auf Ihrer Seite. Meine Großeltern mütterlicherseits hießen mit Familiennamen Röhrich (meine Oma ist eine geborene Grass) und stammten aus Schwarzau bzw. Herzogswaldau. Schließlich landete ich auch bei einer Ansichtskarte auf der Röhrichs Wassermühle abgebildet ist. Zwar gab es in Schwarzau mehrere Röhrichs, aber durch die Kirchenbücher sowie mithilfe von genealogy.net kam ich direkt zu Müller Ernst Röhrich aus Schwarzau. Mein Opa Herbert Röhrich war dessen Bruder. Ich versuche jetzt, noch weiteres darüber zu erfahren und vielleicht am Ende sogar in den Besitz dieser Ansichtskarte zu kommen. Die Mühle selber gibt es ja leider nicht mehr. Jedoch werde ich mir im Sommer diesen Jahres mal alles auch vor Ort anschauen.
Jedenfalls möchte ich mich ganz ganz doll für Ihre Webseite bzw. die Informationen auf dieser bedanken. Was mich bei dieser ganzen Sache noch sehr bewegt ist, dass ich seit 2008 mit meiner Lebenspartnerin in einer alten ehemaligen Wassermühle wohne! Da schließt sich der Kreis wieder! Nochmals vielen vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Enrico Lohse
Vielen Dank für Ihre nette Mail. Ich sende Ihnen mehrere Erwähnungen Ihrer Vorfahren aus dem Lübener Heimatblatt und die Mailadresse eines Besuchers, der im Jahr 2007 nach den gleichen Vorfahren suchte! Viel Glück Heidi T.
18.1.2019, Hallo Frau T., ich möchte mich nochmals herzlichst bei Ihnen bedanken. Olaf Röhrich hat mir tatsächlich geantwortet! Ich hätte es ja kaum zu hoffen gewagt, aber die E-Mail-Adresse hat doch noch funktioniert! Und es scheint wirklich so, als seien wir, wenn auch sehr sehr weitläufig, verwandt. Er hat mir in seiner Antwort gleich noch einen Stammbaum der Familie geschickt. Dort stehen mehr oder wenige alle drin, die im Besitz der Wassermühle waren bzw. die dort geboren wurden. Mein Uropa wurde auch dort als Kind des Müllers geboren. Ich werde jetzt mal sehen, ob ich den Kontakt weiter vertiefen kann und ob wir beide letztendlich daraus noch neue Erkenntnisse zu unseren Ahnen ziehen können. Also nochmals vielen vielen Dank und
ganz ganz liebe Grüße Enrico Lohse
Es freut mich immer, wenn ich nicht nur weiterhelfen kann, sondern auch vom Erfolg einer Sache erfahre. Viel Glück auch weiter, Heidi T.
Dr. Ulrich Schmilewski,
Stiftung Kulturwerk Schlesien
4.1.2019
Sehr geehrte Frau T., die besten Wünsche zum neuen Jahr zuvor – und meine Entschuldigung, daß ich erst jetzt auf Ihre Mail vom 20.5.2018 reagiere. Wir haben hier im Kulturwerk ein sehr turbulentes Jahr hinter uns und ein noch turbulenteres vor uns.
Es stimmt, wir haben das gesamte Konvolut der Zoe Droysen dank einer eingeworbenen Spende vom Antiquariat Tarter erwerben können und haben es in unsere Sammlungen eingefügt. Gern sind wir damit einverstanden, daß Sie das Tagebuch in größerem Umfang auf Ihrer Website veröffentlichen, bitten jedoch um die Angabe „Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg, Urkunden- und Handschriftenarchiv 97“, damit man weiß, wo sich das Original befindet.
Dankbar wäre ich für die angebotene pdf-Datei des in der Tat schwer lesbaren Textes.
Mit nochmaliger Bitte um Entschuldigung und freundlichen Grüßen
Dr. Ulrich Schmilewski,
Geschäftsführer
Stiftung Kulturwerk Schlesien
Kardinal-Döpfner-Platz 1
97070 Würzburg
Vor zehn Jahren habe ich das Tagebuch abgeschrieben. Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass seine Veröffentlichung hier auf meiner Website sinnvoll wäre. Es beschreibt die Erlebnisse und Gefühle einer Frau beim Untergang ihrer geliebten Welt. Was und mit welchem Recht sollte ich kürzen? Wirklichen Interessenten möchte ich es aber nicht vorenthalten. Wenn Besucher meiner Seiten die Aufzeichnungen lesen möchten, schreiben Sie mir und ich schicke Ihnen die Abschrift. Heidi T.
Stephan Jakob,
4.1.2019
Sehr geehrte Frau T., ich wünsche Ihnen zunächst ein gesundes neues Jahr und bedanke mich für Ihre äußerst informative Website, auf die ich erst jetzt aufmerksam geworden bin! Ich bin ein Urenkel des Gastwirts Paul Jakob aus Groß Kotzenau, habe aber weder meinen Urgroßvater noch meinen Großvater kennengelernt. Auch mein Vater, der aber nicht mehr in Schlesien geboren wurde, ist bereits verstorben. Ich weiß allerdings, dass er in den 1960er Jahren Großkotzenau noch einmal besucht hat. Möglicherweise haben Sie noch Informationen zur Familie Jakob, dann würde ich mich freuen, wenn Sie mir etwas mitteilen könnten. Ich bedanke mich nochmals herzlich und wünsche Ihnen alles Gute! Mit freundlichen Grüßen Stephan Jakob
Es ist nicht viel, was ich Ihnen übermitteln kann. Besonders betrifft das immer die Flüchtlinge, die in der DDR gelebt haben. Aus verständlichen Gründen legten sie keinen Wert auf den Kontakt zu einer "Westzeitung"... Aber immerhin wurde Anna Jakob, die Ehefrau des Gastwirts Paul Jakob, zweimal im Lübener Heimatblatt erwähnt. Und dass sich ein Nachfahre dafür interessiert, beweist, dass sie nicht ganz vergessen ist. Heidi T.
Claudia Bierschenk,
2.1.2019
Sehr geehrte Frau T., ich recherchiere zu einem Herrn Karl AURAS und bin dadurch auf Ihre Website gestoßen. Vielleicht bin ich bei Ihnen richtig. Der Name Karl Auras erscheint im Dorfplan Petschkendorf Ihrer Website (Nr. 13a).
Ich habe vor einigen Jahren (2011) auf einem Flohmarkt in Berlin ein schmales, sehr altes Heft erstanden, in dem ein paar handschriftliche Gedichte niedergeschrieben sind, datiert 24.12.1945, C.R.S PW Camp, Süditalien. Leider ist dieses Kriegsgefangenenlager nicht in den mir zugänglichen Listen der ehem. Alliierten aufgeführt. Es könnte auch ein Lazarett gewesen sein, denn die Innenseiten des Einbandes sind medizinische Checklisten (Impfungen, Entlausung, etc.). Im Titelblatt des Büchleins erscheinen die Namen Karl Auras und Dr. Werner Schlungbaum. (ehemals Prof. für Strahlenkunde an der Charité, der bereits 2011 verstorben ist.)
Vielleicht wissen Sie mehr über Familie Auras aus Petschkendorf. Wenn darunter Karl Auras ist, würde ich seinen Nachkommen oder Verwandten, sofern sie dies möchten, das Heft gern überlassen. Ich nehme an, dass dieses Heft zusammen mit dem Nachlass von Dr. Schlungbaum auf dem Flohmarkt in Berlin gelandet ist. Insofern vermute ich, dass seine Familie kein Interesse daran hat.
Mit besten Grüßen aus Berlin, Claudia Bierschenk
Leider gibt es auch in den Gedichten keinen Hinweis darauf, dass es sich bei Karl Auras um einen Petschkendorfer handelt. Es könnte auch eine zufällige Namensgleichheit sein. Deshalb bitten wir hiermit Besucher meiner Website um Hilfe. Wer erinnert sich an einen Karl Auras? Gibt es Familienangehörige? Sind Sie an dem Büchlein interessiert? Dann melden Sie sich bitte!
Mit freundlichen Grüßen Heidi T.
Heidi T.

Einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr 2019 allen treuen Besuchern meiner Website und jenen, die sie erst jetzt entdecken! Szczęśliwego Nowego Roku 2019 wszystkim wiernym internautom stale odwiedzającym moją stronę, oraz tym, którzy ją dopiero teraz odkryli. Heidi T.