Gästebuch 2021
Gästebuch 2020














In eigener Sache!
Ich bin in einem Alter, in dem man schon das Ende bedenkt... Dann überlege ich oft, was einmal aus meiner Website werden soll! Weil niemand diese Arbeit fortsetzen und auch niemand die Gebühren für die Veröffentlichung tragen wird, verschwindet sie eines Tages unwiederbringlich aus dem Internet. Deshalb kam mir die Idee, den wirklich Interessierten auf Wunsch eine DVD mit der Website anzubieten. Kostenlos für alle, die meine Arbeit durch Spenden unterstützt haben. Für alle anderen nach Überweisung von 30 €. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Hoffen wir, dass ich noch lange Lust und Energie habe, an diesem Projekt zu arbeiten. Heidi T.

Schreiben Sie mir, wenn Sie an diesem Internet-Projekt mitwirken möchten. Dazu gehören Bilder, Dokumente, Erinnerungen oder wenigstens die Erlaubnis, interessante Aspekte Ihres Schreibens hier öffentlich zu machen.
Auf dieser Zusammenarbeit beruht meine Website. Heidi T.


Name, Datum E-Mail senden an Heidi T. = webmaster@lueben-damals.de
Heidi T.,
3.3.2021

Freu mich über digitale Post! Bin in Quarantäne, weil mich eine positiv getestete Person angeatmet hat... Glücklicherweise bisher keine Symptome - außer Langeweile! Hoffe auf interessante Post von euch! Heidi T.

Silke Kitto,
1.3.2021
Liebe Heidi, lange wollte ich Ihnen schon schreiben. Immer ist es nicht gleich geworden: Aber heute! Da ich mich mit Ahnenforschung in meiner Familie beschäftige, bin ich auf Ihre tolle Internetseite gestoßen. Meine Eltern haben schon vor sehr vielen Jahren recht viel Material zusammengetragen.
Ich bin die Enkeltochter von Maria P., heiße Silke Kitto und wohne in Hoyerswerda/Sachsen. Meine Großmutter stammte aus Schwarzkollm bei Hoyerswerda. Jedoch konnte ich den mir noch vorliegenden Unterlagen entnehmen, dass sie bei „Scholz/Lüben“ von 1937 bis 1938 als Hausgehilfin in Stellung war. Leider kann ich dazu niemanden mehr fragen, da auch meine Mutter mittlerweile verstorben ist. Aber ich habe ein Foto gefunden, das ich Ihnen zukommen lassen möchte. Im Album neben dem Originalfoto steht Lüben 01. Mai 1938. Auf Ihrer Internetseite habe ich ein ähnliches Foto (Spende eines Herrn Hansjörg Rohde) gefunden, das unter „Breite Straße“ gezeigt wird. Außerdem würde ich Herrn Rohde gern mein Foto zukommen lassen, wenn es ihn interessiert.
Ganz liebe Grüße aus Hoyerswerda sendet Ihnen Silke Kitto
Herzlichen Dank! Besonders freut mich, dass damit das Aufnahmedatum des Fotos von Hansjörg Rohde geklärt ist! Heidi T.
Ellen Guse,
27.2.2021
Betr.: Geburtsurkunden aus Lüben!
Liebe Heidi, wie so vielen der Flüchtlinge aus Lüben sind auch in unserer Familie Geburtsurkunden und andere Urkunden in den Kriegswirren velorengegangen. Aus diesem Grund hatten auch mein Vater und seine Schwester keine originalen Geburtsurkunden und über eine lange Zeit waren die Unterlagen im Lubiner Rathaus nicht auffindbar und man konnte nur einen Negativbescheid erhalten, aus dem hervorging, dass man (laut Zeugenaussagen) zwar in Lüben geboren sei, aber dass es keine Geburtsurkunden in Lüben mehr gebe. Es scheint, als hätte man in Lubin in den letzten Jahren einige der Urkunden wieder gefunden, denn als ich im vorigen Jahr ganz freundlich (und auf Polnisch) an das Standesamt Lubin geschrieben habe, dauerte es gar nicht lange, da hatten wir die Geburtsurkunde als pdf vorliegen.
Mein Vater war überglücklich! Wir hatten nicht mehr daran geglaubt, irgendwann seine Geburtsurkunde in der Hand zu halten. Noch mehr überraschte uns, dass mein Vater nicht nur zwei Vornamen hatte, sondern sogar noch einen dritten - nämlich den seines Vaters Willi. Der stand in keiner seiner bisherigen Urkunden und das hatte auch in der Familie keiner erwähnt - nicht mal sein Vater Willi. Das ist kaum zu glauben, aber wahr!
Für meine Tante, die 1943 geboren wurde, gibt es leider im Standesamt wirklich keine Unterlagen mehr. Ich versuche derzeit über den katholischen Priester der Kirche an ihren Taufeintrag zu kommen. Ich habe Hoffnung, dass das klappt. Daran sieht man, man soll die Hoffnung nie aufgeben. Manchmal passieren wirklich Wunder!
Der Kontakt zum polnischen Standesamt war übrigens sehr herzlich. Mein Vater überlegt, noch einmal nach Lubin zu fahren, wenn sich die Corona-Lage beruhigt hat, um sich persönlich zu bedanken. Viele Grüße aus Elsterwerda
Ellen Guse
Handelt es sich in dem Falle evtl. ausschließlich um die katholischen Nachweise? Wie viel kostet eine Urkunde? Sind es Kopien der Originale oder Übersetzungen ins Polnisch? Stellen Sie zuerst Ihre Fragen an die Stadtverwaltung, bevor Sie Urkunden bestellen. Heidi T.
Sabine Schmuck,
24.2.2021
Liebe Heidi T., bei meiner Ahnenforschung und Suche nach Informtionen über Johann Gottlieb Burkmann bin ich auf Ihre Webseite gekommen und habe mit großer Freude das Poesiealbum von Agnes Burkmann, der Schwester von Amalie Burkmann, entdeckt. Johann Gottlieb Burkmann war der Vater von Agnes und Amalie Burkmann. Amalie Burkmann, verh. Heider, war die Mutter meiner Ururgroßmutter Marie Heider, verw. Rensing, verh. Seliger. Demnach war Agnes Burkmann meine Urururgroßtante und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Seiten des Poesiealbums als größere Scans zusenden könnten. Für mich ist es eine große Überraschung gewesen, diese Seiten auf Ihrer Webseite zu sehen, auch zu erfahren, dass Johann Gottlieb Burkmann eine berühmte Persönlichkeit in Lüben gewesen ist. Über eine Antwort würde ich mich freuen. Viele Grüße
Sabine Schmuck
Das Poesiealbum befindet sich bei Jens Boerst in Sydney und ich kann ihn nicht mehr erreichen. Deshalb ist es mir nicht möglich, ihn um Scans in einer höheren Auflösung zu bitten. Das tut mir sehr leid, denn auch ich würde gern bessere Scans davon zeigen. Mit herzlichen Grüßen Heidi T.
"Lübener Heimatblatt": Henry Näpelt,
Peter Winkler
Henry Näpelt und Peter Winkler vom "Lübener Heimatblatt" wandten sich an mich mit der Bitte, ob nicht einige der Veröffentlichungen auf lueben-damals.de auch in der Heimatzeitung der Lübener ("Lübener Heimatblatt") publiziert werden dürften. Natürlich bin ich damit einverstanden! Sobald die Redaktion der Zeitschrift Artikel ausgewählt hat, werde ich natürlich die Urheber/Verfasser um Erlaubnis dafür bitten. Ich hoffe sehr, dass Ihnen die Idee ebenso gut gefällt wie mir! Heidi T.
Sigrid Vogel,
12.1.2021
Sehr geehrte Frau Heidi,
eine Fundgrube, Ihre Webseite, und mein Herz schlug gestern höher, als ich auch noch kleinere Beiträge von meinem Großvater Bernhard Schulz auf Ihrem Link zu Michelsdorf und den Michelsdorfern fand und dann auch noch seine Lehrer-Papiere! Seine Schilderung des Weihnachtsfestes in Koslitz machte mir klar, warum es bei mir zu diesem Anlass eigentlich nur Bratwurst, Sauerkraut und Kartoffelbrei mit Buttersauce geben muss. Die Tradition lebt noch, leicht modernisiert, bei meinen Kindern und Enkeln.
Auf Ihre Webseite bin ich gestoßen, weil ich nach historischen Karten zum Kreis Lüben suchte, um die unendlich vielen Stationen von Dörfern, die meine Großeltern auf ihren verschiedenen Fluchtrouten aus Koslitz (heute Polen) nach Graslitz (heute Tschechien) und zurück passierten, nachvollziehen zu können. Ich habe schon 2014 das Tagebuch meines Großvaters transkribiert und bin derzeit dabei, es aufzubereiten. Es fallen viele Namen. Mein Großvater war genau und schrieb auf, was der Nachwelt erhalten bleiben sollte.
Seine Schilderungen haben in mir wieder die Erzählungen wachgerufen, die sich mir als kleines Mädchen eingeprägt haben. Ich erinnere Schlesiertreffen, für die ich die Ortsnamen auf Kärtchen für die Tische geschrieben habe. Meine Großeltern haben mich in Bad Lauterberg (Harz) aufgezogen. Ich selber habe 1977 mit meiner Mutter, Dorothea Krumbiegel, geb. Schulz, und meinem Onkel Johannes Schulz, die beide auch in Lüben aufs Gymasium gegangen sind, Koslitz und das Schulhaus besucht. Ähnlich wie Herr Fitzner fanden wir eine herzliche Aufnahme bei den Bewohnern. Ich meine, die Fitzners standen lange mit meinem Onkel in Kontakt. Auch der zweite Besuch mit meiner Mutter in Lüben, Koslitz, Hintereck und Vorhaus war anrührend. Schade nur, dass die Zeitzeugen nicht mehr befragt werden können. Ich würde mich über eine Reaktion Ihrerseits freuen und grüße Sie herzlich. Corona hat ja auch etwas Gutes: Zu Hause, ohne Pläne für Reisen, kümmere ich mich darum, dass Vergangenes nicht in Vergessenheit gerät. Wie Ihre Webseite. Bleiben Sie gesund Sigrid Vogel
Ihr Schreiben berührt mich tief. Solche Beschreibungen sind es, die mich immer wieder zum Weitermachen motivieren! Herzlichen Dank! Es wäre wunderbar, wenn wir gemeinsam eine Extraseite über Ihre Vorfahren gestalten könnten. Heidi T.
Sandra Konrad,
10.1.2021
Hallo, Heidi, ich bin zufällig über die tolle Seite gestolpert und habe meine Urgroßmutter auf einem Bild entdeckt! Auf der Seite Brauchitschdorfer Einwohner auf dem Bild "Am 23.6.1921 feierte der Brauchitschdorfer Kriegerverein sein 75jähriges Bestehen." Da wird sie Frieda Reul genannt. Nach ihrer Eheschließung hieß sie Frieda Konrad geb. Reul (geb. 7.2.1897 in Brauchitschdorf, gest. 5.10.1971 in Hartha). Sie hatte Robert Alfred Konrad aus Küpper Kreis Sprottau geheiratet. Gewohnt haben sie in Sagan und nach dem 2. Weltkrieg sind sie nach Bockelwitz/Leisnig in Sachsen gekommen. Vielleicht kann mir jemand helfen, Näheres über sie herauszubekommen oder es gibt noch ein Bild von ihr. Vielleicht erkennt sie ja jemand. Sandra Konrad
Chris Pallasch, 31.12.2020 Hallo Heidi, mit staunenden Augen stolperte ich im Zuge von "alten Erzählungen" mit anschließender Recherche im Netz über Ihre Seite. Ich habe die kleine Hoffnung, dass Sie mir helfen können, in diese Geschichte etwas Licht zu werfen.
Mein Vater erzählte mir, dass er - es muss etwa 1942 gewesen sein - mit seiner jüngeren Schwester per Bahn nach Groß Reichen geschickt wurde, um dort "Urlaub" bei anscheinend Verwandten zu machen.
Gemäß der sehr guten Beziehung zwischen seiner Mutter und dieser Familie wähnt er eine nahe Verwandtschaftsbeziehung. Das Familienoberhaupt dort war wohl Inhaber/Betreiber der Bäckerei, sowie der Windmühle. Die sonst nur Frauen dort (männliche Vertreter scheinbar fern im Kriegsdienst) waren scheinbar alle aus einer Töchtergeneration, wohl aber erwachsen und etwa im Alter seiner Mutter (~30 Jahre).
Naheliegend für die Bäcker-/Müller-Familie wäre der Familienname "Stache" gemäß dem Mädchennamen seiner Mutter, aber auch die Familiennamen Hainke, Mändel/Maendel, Nagel, Wendrich und Levankowsky sind denkbar.
Vielleicht können Sie oder einer der Unterstützer ja mit diesen Hinweisen etwas anfangen und weiterhelfen.
Mit freundlichem Gruß und einem "Guten Rutsch ins neue Jahr"
Chris Pallasch
Mir selbst stehen keine Informationen darüber zur Verfügung. Aber sehr gern rufe ich hiermit die Besucher auf, Ihnen bzw. Ihrem Vater weiterzuhelfen. MfG Heidi T.