Gästebuch 2020
Gästebuch 2019














In eigener Sache!
Ich bin in einem Alter, in dem man schon das Ende bedenkt... Dann überlege ich oft, was einmal aus meiner Website werden soll! Weil niemand diese Arbeit fortsetzen und auch niemand die Gebühren für die Veröffentlichung tragen wird, verschwindet sie eines Tages unwiederbringlich aus dem Internet. Deshalb kam mir die Idee, den wirklich Interessierten auf Wunsch eine DVD mit der Website anzubieten. Kostenlos für alle, die meine Arbeit durch Spenden unterstützt haben. Für alle anderen nach Überweisung von 30 €. Wenn Sie das möchten, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail. Hoffen wir, dass ich noch lange Lust und Energie habe, an diesem Projekt zu arbeiten. Heidi T.

Schreiben Sie mir, wenn Sie an diesem Internet-Projekt mitwirken möchten. Dazu gehören Bilder, Dokumente, Erinnerungen oder wenigstens die Erlaubnis, interessante Aspekte Ihres Schreibens hier öffentlich zu machen.
Auf dieser Zusammenarbeit beruht meine Website. Heidi T.


Name, Datum E-Mail senden an Heidi T. = webmaster@lueben-damals.de
Dorothea Bodach,
11.5.2020
Sehr geehrte Frau Heidi T., mit großer Freude habe ich Ihre Homepage entdeckt und sie nun einige Male besucht. Sie ist ein unglaublicher Schatz, der unbedingt bewahrt werden sollte. Deshalb würde ich gern die DVD erwerben.
Mein Vater Johannes Walter stammt aus Thiemendorf und ist ein Cousin von Leonhard Hanschke, dem Vater von Hubertus Hanschke, der viel zu den Seiten über Thiemendorf beigetragen hat. Auf einem der Fotos ist die Silberhochzeit meiner Großeltern, Josef Walter und Marga geb. Hanschke, zu sehen und auf diversen Fotos auch mein Vater. Sogar meine Mutter habe ich auf dem Hochzeitsbild meiner Tante Magdalena von 1941 entdeckt (Nr. 17). Sie war gerade mal 16 Jahre alt und wurde bei diesem Anlass in die Familie eingeführt. Da wurde mir wieder klar, wie jung meine Eltern waren, als sie sich ineinander verliebt haben.
Ganz herzlichen Dank für die Denkanstöße und die Freude, die Sie mir durch Ihre Arbeit für die Homepage machen. Es grüßt Sie herzlich Dorothea geb. Walter
Albert,
Tymowa, 26.4.2020
Hello Heidi T., while cleaning the house and surroundings, I found two things that can be interested for you. They come from Tymowa (Thiemendorf). Best Regards Albert
Danke, Albert! Ich zeige beide Sachen und hoffe, Nachfahren von Thiemendorfern freuen sich darüber!
Heidi T.
Tomasz Mastalski,
Lubin, 25.4.2020
Guten Morgen, ich sende Ihnen die Scans meiner neuen Postkarten und Wissenswertes.
Viel Gesundheit Tomasz Mastalski
Tomasz Mastalski aus Lubin übermittelt seit zehn Jahren Scans seiner Ansichtskarten des alten Lüben zur Veröffentlichung auf dieser Website. Tausend Dank für 27 neue Ansichten von Lüben! Ich bin begeistert, lieber Tomasz! Ich werde die Scans so schnell wie möglich zeigen! Es sind einige ganz erstaunliche, bisher unbekannte Bilder darunter! Schauen Sie in den nächsten Tagen öfter mal vorbei! Danke, Tomasz! Heidi T.
Frederic Henoff,
Frankreich, 18.4.2020
Sehr geehrte Frau Heidi T., ich heiße Frederic Henoff. Ich bin Franzose (... bitte entschuldigen Sie mein ungefähres Deutsch!) und ich arbeite an der Geschichte der Flugzeugführerschule (C) 15 mit der Absicht, später vielleicht ein kleines Buch darüber zu schreiben. Leider habe ich nichts über die Zeit, als die Fliegerschule sich in Lüben befand - nur dies, was in dem mir vorliegenden Kriegstagebuch steht:
(Auszug aus dem Tagesbefehl Nr. 32/40 vom 15.8.40)
„Seit Januar 1940 ist in Zusammenarbeit mit sämtlichen Dienststellen aus der E-Hafen-Kommandantur Lüben eine Fliegerhorst-Kommandantur A unter schwierigsten Umständen und größter Entbehrung geschaffen worden. Ich bin mir bewusst, dass dieses Ausbauwerk nicht ohne tatkräftige Unterstützung sämtlicher Dienststellen und deren Angehörigen hätte geschaffen werden können. In unermüdlicher Arbeit hat jeder das Seinige dazu beigetragen. Die Arbeit konnte uns durch gegenseitiges Vertrauen und die damit verbundene Achtung auf der Grundlage der militärischen Disziplin gedeihen. Allen Dienststellenleitern und Horstangehörigen spreche ich für die tatkräftige Mitarbeit meinen Dank aus. gez. Kupschus.“
Ein Foto von Ihrer Website könnte mein Buch/mein Projekt illustrieren. Haben Sie für mich eine Kopie des Fotos "Personal des Fliegerhorsts Lüben i. Schles. im Jahr 1940" in besserer Auflösung? (In der Mitte des Fotos - der Offizier - könnte der Major Richard Kupschus sein.) Natürlich wird die Quelle des Fotos angegeben, wenn ein Buch publiziert wird. Ich bedanke mich im Voraus.
Grüße aus Frankreich, Frederic Henoff
Natürlich bekommen Sie das Foto! Ich bin neugierig auf Ihr Projekt, da mein Vater dort tätig war und mir keinerlei Informationen überlassen hat. Viel Erfolg beim Forschen! Heidi T.
Dr. Norbert Toporowsky,
15.4.2020
Sehr geehrte Frau T., als kleines Dankeschön für Ihre Unterstützung bei der Herausgabe des Buches "Von Pimocken und Rucksackdeutschen" sende ich Ihnen ein Freiexemplar des Buches und wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.
Mit freundlichem Gruß Dr. Norbert Toporowsky
Geschichtsforum Schleiden e. V.
Herzlichen Dank für die berührende Dokumentation von "Vertreibung und Flucht aus dem Osten - Ankunft und Integration in der Nordeifel". Einige Seiten sind dem Lübener Fleischermeister Martin Reimann gewidmet. Das war der Anlass unseres Kontakts bzw. meiner bescheidenen Mitwirkung. Danke für das Geschenk! Herzlichst Heidi T.
Hans Werner Jänsch,
Ostersonntag, 12.4.2020
Liebe Verwandte, Bekannte und Freunde,
auch wenn ich altersbedingt inzwischen körperlich und geistig abbaue, wage ich es trotz meiner vorjährigen Ankündigung nun doch noch einmal - und das quasi "auf den letzten Drücker" - Euch einen, wenn auch nur kurzen, Ostergruß zu senden, dem es, wenn auch an Volumen, so doch nicht an gutem Willen und Redlichkeit mangelt.
Wir wünschen Euch also ungeachtet der derzeit misslichen Begleitumstände, die durch das makellose Wetter ja wenigstens etwas ausgeglichen werden, auch für heuer ein frohes harmonisches Osterfest und danken all denen ganz herzlich, die uns bereits mit Ostergrüßen bedacht haben.
Es tut uns leid, dass Ihr Euch mit dieser inhaltlich kargen Botschaft begnügen müsst, doch zu mehr bin ich nicht in der Lage.
Mit besten Wünschen für Euer Wohlergehen und in der Hoffnung, dass der Osterhase das Besuchsverbot übersieht, umarmen wir - wenn auch auf Distanz - mit Herzensgruß von Mensch zu Mensch die einen als Mäxi und Hans und die andern als die beiden Jänsch
Voller Freude und Rührung gebe ich die Ostergrüße unseres ältesten Lübeners und seiner Ehefrau weiter! Heidi T.
Wilkinus,
5.4.2020
Sehr geehrte Frau Heidi T., seit 2008 betreibe ich im Internet ein eigenes, nicht öffentliches "DenkmalWiki". Erlauben Sie mir bitte einige Hinweise und Berichtigungen:
Das Kriegerdenkmal für die Gefallenen von 1866 und 1870/71 wurde nicht am 15.2.1872 enthüllt, sondern am 15.9.1872. Den Beweis liefert "Abshoff: Deutschlands Ruhm und Stolz" auf Seite 214. Zudem war der 15.2.1872 ein Donnerstag – an dem mussten die braven Bürger arbeiten! Der 15.9.1872 dagegen war ein Sonntag!
Bitte, berichtigen Sie auch die Ziffern der Inschrift. Das Dragoner-Regiment 1 war in Königsberg i.Pr. stationiert, das 1. Schlesische Dragoner-Regiment Nr. 4 in Lüben.
Meyers Großes Konversationslexikon (6. Auflage, Band 12, S. 760) nennt außer dem Kaiser Wilhelm I.-Denkmal in Lüben ein Bismarck-Denkmal, welches sonst nirgendwo nachgewiesen ist. Wissen Sie etwas darüber?
Vielen Dank, dass es Ihre Seiten im Internet gibt! Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute! Bleiben Sie bitte gesund!
Mit freundlichem Gruß Wilkinus
Ein Bismarck-Denkmal, besser gesagt, eine Bismarck-Büste gab es vor dem 1877 erbauten Bethaus der Apostolischen Gemeinde (auch Irvingianer-Kapelle genannt) in der Haynauer Straße. Wie daraus eine "Turnhalle" wurde, lesen Sie bitte hier. Diese seltsame "Umwidmung eines Gotteshauses" führte womöglich auch zum Abriss des kleinen Bismarck-Denkmals. Es ist leider nur noch in Konrad Kloses Lüben-Chronik von 1924 zu finden. Aber immerhin! Heidi T.
Radek Paduchowicz,
30.3.2020
Sehr geehrte Frau Heidi T., beim Durchsuchen Ihrer Homepage stieß ich auf ein Bild, das mich interessierte. Das Foto zeigt das Haus, in dem meine Großmutter wohnt. Ich habe beschlossen, heute ein Foto von diesem Ort zu machen und Ihnen zu schicken. Beste Grüße aus Lubin.
Radek Paduchowicz
Herzlichen Dank! Es ist also die Rückseite der Steinauer Straße. Heidi T.
Marius Feldkamp,
28.3.2020
Sehr geehrte Frau T., ich habe gestern und heute erneut viel auf Ihrer Seite gelesen und wollte Ihnen nur kurz sagen, dass sie hervorragend gemacht ist, um digital über Quellen in eine andere Welt und Zeit einzutauchen. Ich hoffe, dass sich junge Museumspädagogen auf Ihre Seite verirren und davon etwas mitnehmen. Ich bin auf Ihre Seite gestoßen, weil ich auf der Suche nach Informationen zu meinem Opa bin, der 1928 in Groß-Rinnersdorf geboren wurde. Seine Familie hat dort allerdings nur kurze Zeit verbracht, sein Bruder ist 1930 in Westfalen geboren.
Sein Vater ist in Łódź geboren (Taufmatrikel liegt vor), seine Mutter in Okup Wielki. Seine Eltern wurden 1926 in Groß-Rinnersdorf eingebürgert (Einbürgerungsurkunde liegt vor). Haben Sie vielleicht einen Tipp, wo sich noch Informationen über Groß-Rinnersdorf finden lassen und wissen Sie etwas über Zu-, Rück- und Abwanderungen dort in der Zeit vom 19. Jahrhundert bis zum Ende der Weimarer Republik? Mit freundlichen Grüßen Marius Feldkamp
Leider kann ich Ihnen überhaupt nicht weiterhelfen. Aber solange Sie gesund sind, haben Sie vielleicht die Zeit, sich im Internet schlau zu machen. Bleiben Sie gesund! Heidi T.
Werner Krause,
27.3.2020
Liebe Frau Heidi T., nach langer Zeit war ich heute wieder einmal auf Ihrer wunderbaren Web-Seite und bin dabei auf eine Postkarte gestoßen, die ich noch nicht kannte. Es ist die Ansicht des Kaufhauses Hermann Krause in der Haynauer Straße 4a in Kotzenau, in der Bildersammlung ganz unten in der letzten Reihe. Neu war für mich auch die sehr schöne Zusammenstellung über die Familie des Zahnarztes Bieske, der im Haus meiner Großeltern seine Praxis hatte.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir eine DVD Ihrer Web-Seite zusenden könnten und - wenn möglich per e-mail - eine Kopie der Postkarte des Kaufhauses Hermann Krause (in möglichst hoher Auflösung). Außerdem würde ich gerne Kontakt mit Daniel Franke aufnehmen, der die Bieske-Seite zusammengestellt hat. Vielleicht könnten Sie ihm meine e-mail-Adresse zukommen lassen.
Im Anhang schicke ich ein Foto des Kaufhauses Krause mit, das Sie bei Bedarf gerne auf Ihrer Web-Seite veröffentlichen dürfen. Im Gebäude befanden sich neben dem Kaufhaus Krause, die Zahnpraxis Bieske und die Buch&Papierhandlung Oswald Hahm sowie eine ganze Reihe von Wohnungen. Die Namen der abgebildeten Personen dürfen Sie ebenfalls veröffentlichen.
Herzliche Grüße Werner Krause
Ich bin begeistert, dass sich so immer noch neue Kontakte vermitteln lassen! Daniel Franke wird sich bei Ihnen melden! Das Foto des Kaufhauses Hermann Krause habe ich veröffentlicht! Herzlichen Dank! Toll wäre natürlich, wenn Sie den Besuchern der Seite noch einige weitere Fotos der Familie zur Verfügung stellen könnten! Herzlichen Dank, Heidi T.
Heidi T.,
21.3.2020
Allen Webbesuchern, die mich seit Jahren begleiten, mich mit Material und Spenden unterstützen, sende ich die besten Wünsche für Ihre Gesundheit! Halten Sie sich an die Einschränkungen unseres Lebensstils und lassen Sie sich nicht unterkriegen! Alles Gute, Ihre Heidi T.
Anita Bräunlein,
9.3.2020
Liebe Frau T., schon seit einiger Zeit habe ich einen Brief von Jürgen Korkus aus St. Augustin, einem Enkel von Gustav Puschmann aus Mühlrädlitz, vorliegen. Er bittet mich, Ihnen eine Berichtigung mitzuteilen. Sein Großvater Gustav Puschmann wird auf der Seite der Mühlrädlitzer Einwohner fälschlicherweise Wilhelm Rosemann genannt. Er würde sich freuen, wenn Sie ihm seinen richtigen Namen geben!
In dem Zusammenhang habe ich gleich auch alle weiteren Informationen mit meiner Sammlung verglichen und schicke Ihnen meine Korrekturen und einige Fotos, die Sie nach Belieben austauschen oder in die Texte einarbeiten können. Da Sie nach Informationen über Elli Beier fragen, übermittle ich Ihnen einiges über diese alte Mühlrädlitzerin, das Sie unter ihre Erinnerungen setzen könnten. Anita Bräunlein
Ich freue mich immer über Korrekturen! Herzlichen Dank! Heidi T.
Ralf Rothe,
2.3.2020
Sehr geehrte Frau Heidi T., eigentlich wollte ich nur recherchieren, wie Kniegnitz, der bei Lüben gelegene schlesische Herkunftsort meiner Familie väterlicherseits, jetzt heißt. Dabei bin ich auf Ihre tolle Seite gestoßen und habe tatsächlich einige meiner Vorfahren gefunden.
Meine Vorfahren sollen bereits seit etwa dem 16. Jahrhundert als Bauern in Kniegnitz ansässig gewesen sein. Bis zur Flucht 1945 besaßen meine Großeltern, Otto und Frieda Rothe geb. Reich (?), als Erbbauern einen sehr ansehnlichen und einen der größten Bauernhöfe des Ortes.
Meine Großmutter stammte meines Wissens aus eine Bauernfamilie aus einem der umliegenden Dörfer. Aus ihrer Ehe sind 6 Kinder hervorgegangen und zwar - in dieser Reihenfolge - die Söhne Erwin, Günter, Walter, Herbert und Alfred (mein Vater) sowie als Jüngste die Tochter Christa.
Erwin war als besonders kluger Sohn der Stolz seiner Eltern. Unter Einwohner von Kniegnitz habe ich ihn und seinen nächstjüngeren Bruder Günter gefunden. Erwin, der leider 1944 als Leutnant in Frankreich gefallen ist, findet auf der Seite Abiturjahrgang 1941 nochmals als "Erwin Rothe, Sohn des Erbhofbauern Otto Rothe in Kniegnitz" und mit "Rothe hat die Prüfung "gut" ... bestanden" Erwähnung. Da mir mein Onkel Erwin von einigen wenigen erhalten gebliebenen Fotos bekannt ist, habe ich ihn auch auf dem Klassenfoto erkennen können. Es ist der stolze Abiturient in der oberen Reihe, der seine Hand auf die Schulter seines Nebenmannes gelegt hat und direkt neben dem Lehrer, Studienrat Heinrich Munderloch, steht. Es wäre sehr schön und eine Ehre zum Gedenken an meinen mir leider persönlich unbekannt gebliebenen Onkel, wenn er dort auch namentlich benannt werden würde!
1945 wurden auch die Söhne Günter, Walter und Herbert eingezogen und an der Ost- und Westfront eingesetzt. Allein mein Vater blieb als 13jähriger davon verschont, musste dafür jedoch die Flucht gen Westen bis weit nach Thüringen miterleben. Da es nach Kriegsende wohl das Gerücht gab, man könne wieder zurückkehren, zogen nach den mir bekannten Erzählungen einige Kniegnitzer Familien wieder ostwärts, bis sich in der Nähe von Dresden diese Rückkehrhoffnung zerschlug und man in Grumbach bei Wilsdruff strandete. Glücklicherweise kehrten die übrigen Brüder meines Vaters aus dem Krieg und der Gefangenschaft zurück und gründeten in den Folgejahren wie auch die Schwester Christa eigene Familien, aus denen eine ganze Reihe neuer "Rothe" hervorgingen.
Andere ehemalige Kniegnitzer hatte in nahegelegenen Orten ebenfalls eine neue Heimat gefunden und hielten lange Jahre Verbindung miteinander. Leider sind meine Großeltern und vor einigen Jahren auch mein Vater und mittlerweile alle seine Geschwister verstorben. Zwei oder drei Jahre vor dem Tod meines Vaters waren meine Eltern und ich letztmalig einige Stunden in Kniegnitz und in Lüben.
An Sie ein ganz großes Dankeschön für Ihre Website!
Mit herzlichen Grüßen Ralf Rothe
Wie schön, dass es noch Nachfahren gibt, die etwas über ihre Vorfahren wissen und sie dem Vergessen entreißen! Da Sie offenbar auch noch Fotos besitzen, könnten wir vielleicht sogar eine Extraseite über die Kniegnitzer Rothes gestalten?! Was halten Sie davon? Heidi T.
Dr. Tomasz Sorobka,
1.3.2020
Guten Abend, ich wohnte bis zum 25. Lebensjahr in Gwizdanów, also bis zum Ende meines Studiums, ich studierte Germanistik, anfangs in Wrocław, dann in Mainz und Heidelberg. Ich hatte Kontakt zu einigen deutschen Familien, die nach Gwizdanów kamen, um ihre alte Heimat zu besuchen, auch zu der Familie, die das Haus gebaut hat, in dem jetzt wir leben. Ich besuchte diese Familie dann auch in Deutschland. Das Wissen über Queissen schöpfe ich aus den Erzählungen ehemaliger Einwohner sowie aus dem Buch von Heinz Boderke "Der Kreis Lüben", ich nehme, an Sie kennen es.
Die Glocken aus Qeissen wurden nach dem Krieg im Hafen im Hamburg gefunden und gelangten zur Gemeinde Glinde. Wir haben mit dem Glinder Pfarrer gesprochen, ob es möglich sei, wenigstens eine der beiden Glocken wieder nach Gwizdanów zu bringen, er sagte uns, dass eine im Turm ist und der Gemeinde dient, die zweite sei beschädigt und befinde sich im Keller. Die Gemeinde hat Geld gesammelt und die Glocke repariert und wir kamen zu einem Fest nach Glinde, bei dem uns die reparierte Glocke wiedergeschenkt wurde. Nun läutet sie wieder in Gwizdanów! Dafür sind wir überaus dankbar!
Inzwischen wohne ich bei Breslau, in dem Dorf Schmolz/Smolec, das einst auch deutsch war. Ich habe zum 700. Jubiläum von Schmolz, das wir im Jahr 2016 gefeiert haben, einen Film über die Geschichte des Ortes gemacht sowie ein Buch veröffentlicht. Darüber hinaus stellten wir einen Gedenkstein sowie eine Tafel zum selben Jubiläum auf.
In Raudten besuchte ich die Grundschule, in Lüben die Oberschule. Nun haben wir vor, in diesem Oktober ein Denkmal bei der Kirche zu enthüllen für die ersten polnischen Einwohner, die nach 1945 aus dem damaligen Ostpolen vertrieben wurden, die also ein ähnliches Schicksal wie die Deutschen erlitten haben, ihre Heimat gehört jetzt der Ukraine an. Wir wollen auch eine Gedenktafel für die deutschen Einwohner machen. Leider haben wir keinen Kontakt mehr zu ehemaligen Einwohnern. Vielleicht gibt es unter Ihren Nachfahren Interesse für den Kontakt zu uns? Bitte melden Sie sich!
Mit herzlichen Grüßen Dr. Tomasz Sorobka
Auch das ist wieder eine bewegende Geschichte der Versöhnung! Danke, Tomasz Sorobka!
Piotr Bukowczyk,
6.2.2020
Sehr geehrte Frau Heidi T.! Ihnen sollte die Ehrenbürgerschaft der Stadt Lubin gegeben werden! Vielen Dank für Ihre lange Arbeit beim Erforschen der Geschichte der Stadt und des Kreises Lüben/Lubin einst und heute und beim Brückenbau zwischen dem deutschen und polnischen Volk. Hochachtungsvoll!
Piotr Bukowczyk
Politologe, Lehrer, Bibliothekar, Mitglied der Gesellschaft der Freunde
der Wissenschaft in Liegnitz (Towarzystwo Przyjaciól Nauk w Legnicy
)
Ich bin tief gerührt über dieses Lob eines Polen, wo doch meine Seiten die Erinnerung an die deutsche Geschichte einer heute polnischen Stadt bewahren! Ich selbst halte wenig von solchen Verwaltungsakten. Entscheidend ist doch, wie Millionen Menschen ihre Geschichte verarbeitet haben und alles tun, dass sie sich nicht wiederholt! Grüße in meine Geburtsstadt Liegnitz! Heidi T.
Jörg Breytung,
4.2.2020
Moin aus dem Norden, ich bin aus der dritten Generation nach dem Krieg und bis jetzt der vorletzte Breytung, da ich noch einen Sohn habe. Gerne würde ich einmal nach Petschkendorf fahren und die alte Heimat meiner Vorfahren besuchen. Leider finde ich aber bei google kein Petschkendorf. Können Sie mir da vielleicht helfen? Wie heißt der Ort denn heute?
Anbei schicke ich Ihnen 2 Fotos von damals: Die alte Bäckerei Breytung und die Familie Breytung um ca. 1944. Ich hoffe von Ihnen zu lesen und wünsche alles Gute! Beste Grüße Jörg Breytung
Petschkendorf heißt heute Pieszków! Schön, dass Sie den Ort Ihrer Vorfahren besuchen wollen! Heidi
Reinhard Fitzner,
6.1.2020
Liebe Heidi, ich grüße dich zum neuen Jahr mit diesem Gedicht von Rose Ausländer und wünsche dir ein gesegnetes und friedvolles Jahr 2020. Anbei ein Postkärtchen aus Großkotzenau von 1912. Vielleicht möchtest du es veröffentlichen?! Mit lieben Grüßen von Reinhard Fitzner

Im neuen Jahr
Grüße ich
Meine nahen und
Die fremden Freunde
Grüße die
geliebten Toten
Grüße alle
Einsamen
Grüße die Künstler
Die mit
Worten Bildern Tönen
Mich beglücken
Grüße die
verschollenen Engel
Grüße mich selber
Mit dem Zuruf
Mut

Rose Ausländer
Sirko Müller,
5.1.2020
Liebe Heidi T., durch Zufall haben wir Ihre Seite entdeckt und mit Begeisterung gelesen; da wir unsere Wurzeln auch in dieser Gegend haben. Mein Name ist Sirko Müller, ich bin 38 Jahre und wohne mit meiner Familie bei Dresden. Unser Großvater kam aus Brauchitschdorf bei Lüben. Leider existieren keinerlei Fotos oder andere Dokumente darüber. Der Vater meines Großvaters, mein Urgroßvater Emil Müller war bis zur Vertreibung Schrankenwärter an der Weiche Brauchitschdorf. Die Weiche ist auf der Kreiskarte zu sehen! Mein Vater war ca. im Jahr 2000 einmal vor Ort, es stand noch ein Nussbaum auf dem Grundstück und die Grundmauern des Hauses waren in der Wiese zu erkennen, viel mehr gab es aber nicht mehr... Uns interessiert, ob Sie vielleicht Fotos oder eine Ansichtskarte mit dem Bahnwärterhäuschen haben oder sonst irgendwelche Daten von den Familienmitgliedern, da wir leider gar nichts haben. Vielleicht haben auch Nachfahren anderer Brauchitschdorfer noch Dokumente, auf denen sie unsere Vorfahren entdecken?! Mein Urgroßvater Emil Müller war verheiratet mit Anna Müller geb. Pischel. Ihr beider Sohn, mein Großvater war Herbert Müller, geb. am 4.4.1916, er war bis ca. 1939 Gärtner im Schloss Brauchitschdorf, bevor er eingezogen wurde. Er geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Auch er konnte nicht mehr in sein Heimatdorf zurückkehren. Leider wissen wir überhaupt nichts über die Lebenswege unserer Vorfahren. Wenn Sie irgendwelche Informationen und Bilder für unsere Familie haben, wären wir unendlich dankbar. Insbesondere der Bericht über die Flucht der Dorfbewohner interessiert uns, da hier meine Urgroßeltern dabei gewesen sein müssen. Herzliche Grüße Familie Sirko Müller
Ich würde Ihnen so gern helfen. Aber außer einer Gratulation zum 81. Geburtstag von Emil im Februar 1972 und der Todesanzeige von Anna geb. Pischel vom November 1972 ist nichts im Lübener Heimatblatt über die Familie vermerkt. (Es gibt allerdings ein Foto von einem anderen Weichenwärter in Brauchitschdorf!) Vermutlich spielt eine Rolle, dass Ihre Familie wie meine in der DDR lebte. Da vermied man möglichst Kontakte zu "Westzeitungen"... Ich schick Ihnen alles per Mail. Heidi T.
Marek Herejczak,
5.1.2020
Ihre Adresse habe ich auf der Website lueben-damals.de gefunden. Ich sende Ihnen ein Foto von dem Grabstein, der sich noch heute auf unserem Grundstück befindet. Er erinnert an den Tod der beiden Brüder Oskar und Konrad Kleiner aus Mallmitz im Dezember 1918! Den genauen Standort habe ich auf dem Luftbild von 1944 rechts oben unter Nr. 10 eingezeichnet. Mit freundlichen Grüßen Marek Herejczak
I have a dream! Dass nie mehr Deutsche und ihre Nachbarn sich gegenseitig massakrieren und ihre Länder in Schutt und Asche legen! Wehret den Anfängen von Hass und gegenseitigen Beleidigungen! Danke, Marek! Heidi T.
P. S.: Rudolf Kurzkes Mallmitz-Chronik enthält Informationen und Fotos der Familie Kleiner!
Nils Aschenbeck,
4.1.2020
Liebe Frau T., vielleicht erinnern Sie sich noch an mich - ich hatte vor längerer Zeit auf Ihrer famosen Seite einen Beitrag zu meinem Großvater Johann Aschenbeck geschrieben. Ich bin an dem Thema immer noch dran - und sitze an einem Buch zur Familiengeschichte. Leider kann ich immer noch nicht eindeutig beantworten, wo Johann, damals Kreisbaumeister, wohnte. Es war auf jeden Fall in der Hindenburgstraße, nahe dem neuen Kreishaus.
Eine Zeitzeugin sagte mir, dass Haus hätte einen Eingang zur Straße, hatte einen Giebel zur Straße und war zweigeschossig. Auf den Bildern, die Sie online haben, kann ich es leider nicht identifizieren. Das Haus des Baumeisters Zschau sei es angeblich nicht. Haben Sie noch weiteres Material zur Hindenburgstraße? Oder Adresslisten (er muss 1931 in die Stadt gekommen sein, das Adressbuch von 1929 führt ihn also nicht). Hat er womöglich im Haus seines Vorgängers Zschau gelebt? Ich danke Ihnen für Ihre Mühe, wünsche Ihnen ein gutes und gesundes neues Jahr und verbleibe mit besten Grüßen Nils Aschenbeck
Solange wir keine genaue Adressangabe haben, wird es schwierig. Kann jemand sagen, wo Kreisbaumeister Aschenbeck wohnte? Heidi T.
Bernhard Andrusch,
2.1.2020
Liebe Frau T., schon lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen. Es haben sich mir auch keine weiteren Quellen zu Kotzenau erschlossen. Trotzdem freue ich mich jedes Mal, dass Ihre Internetseite „lebt“. Ich wünsche Ihnen einen guten Beginn im neuen Jahr, bleiben Sie gesund und unternehmungslustig. Ganz liebe Grüße Bernhard Andrusch