Schießhaus und Kino Capitol
Schießstand














Die älteste Aufnahme des Schiesshauses. Es wurde 1902 umgebaut. Das Foto stammt aus dem Jahr 1908. Danke, Jacek! Der Name des Restaurant-Besitzers lautete also Georg Ockel. Die Familie kann nicht lange in Lüben gelebt haben. Der Name taucht in keinem Zusammenhang mehr auf. Weiß jemand mehr?

Schießhaus Lüben

Konrad Klose, Chronik der Stadt Lüben: "Weiter hinaus gelangte man zum Schießhaus. Es war aus Ziegelfachwerk erbaut und gehörte zur Hälfte der Stadt, zur Hälfte der Schützenbrüderschaft. Daneben befand sich ein Lustplatz mit Vogelstange des Schützenvereins... Am alten Schießhaus hat die Schützengilde 1850 mit großen Opfern einen neuen Garten angelegt. Als die alte Oberauer Straße, die dicht am Schießhause vorbeiführte, durch die Bahngeleise abgeschnitten wurde, ward das angrenzende Gelände für Promenaden frei. Die Stadt und die Schützengilde hatten das im gemeinsamen Besitze befindliche Schießhaus bereits 1866 verkauft. Es wurde 1901/02 abgerissen und neu gebaut."

Schießhaus Lüben

1925 von Heinrich Zeilfelder erworben. Siehe auch Geschäftsanzeige von 1928. Seit 1931 mit Kinosaal, 1936 Umbau als Filmtheater Capitol.


Anzeige Heinrich Zeilfelders aus den Jahren 1928/31 im "Führer durch die Lübener Landschaft".

Die Innenräume vom Restaurant Schießhaus, als es Heinrich Zeilfelder gehörte.

Auf einer Ansichtskarte, die 1939 verschickt, natürlich nicht unbedingt gedruckt wurde, befindet sich der Aufdruck: Schießhaus-Gaststätte, Besitzer Paul Wecke, Ruf 342, Lüben i. Schl. Seit wann und wielange Paul Wecke der Gastwirt war, ist unbekannt.

Dank an Kerstin Lehnert für die Anzeige aus dem Liegnitzer Tageblatt vom 26./27.10.1940

Kinowerbung für das Lübener "Capitol" im Liegnitzer Tageblatt vom 26.10.1940 für den Film "Alles um eine Frau".
Dank an Kerstin Lehnert!
(Die Aufführung des Films wurde 1945 verboten).

Gedenkstein für die Völkerschlacht bei Leipzig 1813

Der Herr mit dem Hut betrachtet gerade den Gedenkstein, der zu Ehren der Völkerschlacht bei Leipzig von 1813 in den Anlagen am Schießhaus aufgestellt wurde. Nur in den Erinnerungen von Fritz Schneider an den Lübener Stadtgärtner Hermann Marx wird das Denkmal als täglicher Treffpunkt der Pensionäre erwähnt. Warum blieb es so unbekannt?
Was war dargestellt? Auch auf der größeren Abbildung ist es nicht zu erkennen. Erinnert sich denn niemand daran?
Die jungen Leute sind doch dort ins Kino und zum Tanz gegangen. Da muss doch irgendeine Erinnerung daran existieren!

Schießhaus-Garten

Anzeige im Lübener Stadtblatt vom 4.6.1892

Der Schießhausgarten






Anzeigen aus dem Lübener Stadtblatt vom 4.6.1892

Anzeige im Lübener Stadtblatt vom 4.6.1892