Bredow-Dragoner-Denkmal
Bredowstraße














Einweihung des Bredow-Dragoner-Denkmals 1921

Den Namen "Dragoner-Regiment von Bredow" hatte Kaiser Wilhelm II. anlässlich seines Geburtstages am 27.1.1889 dem 1. Schlesischen Dragoner-Regiment (Nr. 4) in Lüben zu Ehren des preußischen Generalleutnants Adalbert von Bredow (1814-1890) verliehen.


1921 setzte die Stadt den im 1. Weltkrieg gefallenen Bredow-Dragonern dieses Denkmal. Auf dem Bild von den Einweihungsfeierlichkeiten steht links mit dem Gedenkkranz der Bürgermeister Hugo Feige und neben ihm Polizeikommissar Otto Kressin. Mit einem herzlichen Dank an Annemarie Engel geb. John.


Inschrift:
Dem ruhmreichen
Dragoner-Regiment
von Bredow / Schlesien N 4
(1815-1919)
und seinen im
Weltkrieg 1914-1918
gefallenen Helden.
Bis zum Tode getreu.
Lüben 1921

Bredow-Dragoner-Denkmal. Dank an Tomasz Mastalski!

Bredow-Dragoner-Denkmal. Mit Dank an Tomasz Mastalski!


Bredow-Dragoner-Denkmal

Aus Anlass der Enthüllung des Denkmals widmete Dr. Oswald Baer den gefallenen Dragonern ein Gedicht, mit dem er versuchte, dem sinnlosen Tod so vieler junger Männer einen Trost abzugewinnen...



Den gefallenen Lübener Dragonern

Ihr seid voll Mut hinausgezogen
Zum Kampf mit Lanze und mit Schwert,
Nun ruht ihr still in fremder Scholle,
und keiner ist zurückgekehrt.

Und hat der Genius des Todes
Euch auch die Fackel umgestürzt,
Aus Euren Gräbern sprießt der Lorbeer,
der Nachruhm bleibt Euch unverkürzt.

Hier aber, in dem stillen Städtchen,
Euch wohlvertraut auf Schritt und Tritt,
Erhebt sich heute Euch zu Ehren
Ein Ehrendenkmal von Granit.

Und weinen heut wir eine Träne
Euch, den gefall'nen Helden, nach,
So tröstet uns: Ihr habt verschlafen
Des Vaterlandes tiefste Schmach.

Dr. Oswald Baer